OB Gribl zu Gast an der Löweneckschule
„Die Computer sind nicht mehr so veraltet und laufen viel schneller“, freute sich Michelle aus der Klasse 9a. „So macht der Unterricht auch viel mehr Spaß und ist nicht mehr so langweilig“, fügte ihre Mitschülerin Sara hinzu.
Die Löweneck-Volksschule ist die letzte von 14 Hauptschulen im Stadtgebiet Augsburg, die seit 2007 von der Stadt mit neuen Computern ausgestattet wurden. Neben den Rechnern selbst und modernen Flachbildschirmen wurden auch das Mobiliar und die technische Vernetzung erneuert.
„Wir haben an den Hauptschulen die notwendigen und selbstverständlichen Voraussetzungen geschaffen“, erklärte Oberbürgermeister Kurt Gribl bei der Abschlussveranstaltung des Projektes an der Löweneckschule.
Künftige Generationen müssten frühzeitig lernen, mit diesem Handwerkzeug umzugehen. „In der Löweneck-Volksschule haben wir jetzt den Schlussmosaikstein für diese länger angelegte Aktion gesetzt.“ 500 000 Euro waren insgesamt investiert worden, um alle Hauptschulen und zwei Förderzentren im EDV-Bereich einheitlich auszustatten.
„Wir haben ein Gesamtkonzept entwickelt mit einem einheitlichen Vernetzungssystem und moderner Ausstattung“, sagte Schulamtsdirektor Claus Appel. Die Ausstattung der Hauptschulen sei zuvor sehr antiquiert gewesen, Neuerungen waren dringend erforderlich.
„Wir haben hier einen Quantensprung gemacht, von zwölf veralteten Computerarbeitsplätzen auf 28 moderne und aktuelle.“ Ulrich Zimmermann, Leiter der Löweneck-Volksschule, freute sich sehr über die abgeschlossene Modernisierung an seiner Schule. „Jetzt haben wir hier optimale Arbeitsbedingungen.“
Im Januar 2007 war in der Löweneck-Volksschule bereits ein neuer Computerraum eingerichtet worden. Nun wurde auch der alte Raum auf den neuesten Stand gebracht.
„Wir können hier mittlerweile einen professionellen Unterricht abhalten“, berichtete Fachlehrerin Heike Wengenmayr. Ihre Fächer werden überwiegend in den Computerräumen unterrichtet, aber auch anderen Pädagogen stehen die Räume offen. Auf den Rechnern befinden sich alle aktuellen Programme. Die Schüler dürfen oft auch nachmittags unter Aufsicht in die Räume und beispielsweise ein Referat mit dem Programm Powerpoint vorbereiten. Insbesondere für die Vorbereitung des Qualifizierenden Hauptschul-abschusses (QA) wie auch die Prüfungen selbst sind gute Computer mit aktueller Software unabdingbar.
Außerdem werden die neuen PC-Räume natürlich im Rahmen des modernen Fachunterrichtes genutzt, sei es für CAD-Programme, Lernsoftware oder Internetrecherche. „Immer mehr Lehrer nutzen die Computer“, sagte Heike Wengenmayr.
„Die EDV hat in den vergangenen Jahren nur dank eines großen Lehrerengagements funktioniert“, sagte Schulreferent Hermann Köhler. „Lehrer krochen unter Tische, legten Kabel und opferten ihre Freizeit. Ein unhaltbarer Zustand.“ Durch die einheitliche Vernetzung sollen die Lehrer an den Schulen von der technischen Systembetreuung entlastet werden.
Für die Zukunft wird nun an zwei Augsburger Schulen eine Zentrallösung erprobt, indem diese an das Münchener pädagogische Netz angeschlossen werden. Sollte dieser Testlauf funktionieren, könnte es sein, dass in Zukunft alle Augsburger Schulen über dieses Netz versorgt werden.
Ulrich Zimmermann
Schulleiter

Die Vetreter des staatlichen Schulamtes und des Schulverwaltungsamtes freuen sich über die Fertigstellung der neuen PC-Räume
Dr. Gribl lässt sich den neuen Computer-Arbeitsplatz erklären
OB Gribl im Blickpunkt der Medien bei seinem Besuch an der Löweneckschule
OB Gribl und Schul- und Bildungsreferent Hermann Köhler
Schul- und Bildungsreferent Hermann Köhler fragt genau
Dr. Gribl, Bildungsreferent Hermann Köhler und Frau Wengenmayr
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