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„Löwen machen Schule“ Sich engagieren lernen

Achtklässler der Löweneck-Schule engagieren sich in dem Projekt „Löwen machen Schule“.
„Löwen machen Schule“ ist ein „Service-learning“ -Projekt. Service Learning (sich engagieren lernen) kommt aus den USA, wo es schon seit Jahren praktiziert wird. Es geht darum, dass sich Jugendliche in ihrer Umgebung freiwillig in sozialen und kulturellen Einrichtungen engagieren. Dieser freiwillige Einsatz soll integriert werden in den Schulalltag, wodurch Jugendliche die Möglichkeit bekommen, den freiwilligen Einsatz zu reflektieren. Zum einen können die Schüler durch den praktischen Einsatz eine engere Beziehung zum sozialen und kulturellen Umfeld ihres Stadtteils aufbauen und zum anderen können diese Erfahrungen zu einer Verbesserung der Lernfähigkeit und zu einer aktiveren Unterrichtsteilnahme führen. Ein anderer Vorteil liegt darin, dass durch den direkten Kontakt zwischen den Schülern untereinander und den Einsatzstellen Hemmschwellen zwischen den Nationen und den Generationen abgebaut werden können, gerade im Stadtteil Oberhausen, wo viele Nationen zusammentreffen. Die Schüler waren bereits in der 7.Klasse als „Stadtteildetektive“ unterwegs, d.h. sie gingen auf Erkundungstour in ihrer Umgebung und suchten alleine oder in der Gruppe nach geeigneten Einsatzstellen. Dadurch wurden die Schüler bereits in der Vorphase in das Projekt integriert und motiviert, weil sie nach ihren Interessen die Einsatzstellen aussuchten und erste Kontakte mit der Stelle aufnehmen konnten. Die erste Phase dieses Projektes dauert ein Jahr und startete in der praktischen Durchführung mit Beginn des neuen Schuljahres. Damit sie nicht das Gefühl haben, alleine gelassen zu werden, oder damit auftretende Schwierigkeiten nicht zu Belastungen führen, werden ihnen „Mentoren“ zur Seite gestellt. Die Mentoren sind ebenfalls Freiwillige, die sich in der Jugendarbeit engagieren wollen; sie fungieren als Vermittler zwischen den Schülern und Einsatzstellen und halten mit beiden regelmäßigen Kontakt. Als Anerkennung für ihren freiwilligen Einsatz bekommen sie am Ende des Projektes ein Zertifikat bei der Abschlussfeier ausgehändigt. Wenn gewünscht, kann dies auch ins Zeugnis eingetragen werden.
Marion Laukmanis


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