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Hort an der Löweneckschule

Der Hort an der Löweneckschule wurde im Dezember 1990 im alten Physiksaal als städtische Einrichtung eröffnet. Die ersten drei Jahre wurde der Hort vom IFP (Institut für Frühpädagogik) in München wissenschaftlich betreut. Das von Anfang an verfolgte Ziel, die bisher getrennten Bereiche (einmal den sozialpädagogisch orientierten Hort und auf der anderen Seite den mehr auf Bildung gerichteten Bereich Schule) einander näherzubringen und die Kooperation zwischen pädagogischem Personal und Lehrer/-innen zu verstärken und zu optimieren, wurde von allen teilnehmenden Institutionen von Beginn an verfolgt und wird bis heute umgesetzt. Die Teilnahme des Hortes an Schulfeiern, Gottesdiensten, Sportfesten, Faschingsfeiern, Lehrerkonferenzen sowie Projektarbeit des Horterziehers in Schulklassen oder auch die Teilnahme von Hortkindern an Schulunterricht sind Beispiele dieser fruchtbaren und für beide Seiten positiven Kooperation. Die Einrichtung .Hort an der Löweneckschule. besteht aus einer altersgemischten multikulturellen Gruppe von derzeit 23 Kindern aus 9 Nationen im Alter von 6
bis 11 Jahren, die von dem Erzieher Peter Eisenberger geleitet wird. Im Hortteam arbeiten noch Sultan Kayadan als Kinderpflegerin und Sabine Flagner als Berufspraktikantin. In der Stadt Augsburg ist der Hort dem Referat 3 (Dr. Hummel) und dem Fachbereich Kindertagesstätten zugeordnet. Räumlich hat der Hort einen ca. 100 m² großen, hellen, multifunktionellen Gruppenraum zur Verfügung. Weiter nützt er zwei angrenzende Gruppenräume für Hausaufgaben, den Musiksaal, den Werkraum und den Gang für verschiedenste Freizeitangebote. Der Hof der Löweneckschule wird ebenfalls genutzt. In der .Kita. Eichlerstraße gehen die Hortkinder zum Essen.
Blick aus dem Fenster
Der Hort hat auch während der Ferien (es sind nur 3 Wochen geschlossen) geöffnet. Die pädagogischen Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Selbstständigkeit in den Bereichen Freizeitgestaltung, Konfliktlösung, Hausaufgabenerledigung sowie Essen und das Wohlfühlen der
Kinder im Hort. In der wöchentlich stattfindenden Kinderkonferenz bringen sich die Kinder demokratisch durch Vorschläge für die Gestaltung des Gruppenalltages ein, z.B. für die Wahl der Freitagsaktionen, besprechen ihre Probleme und artikulieren ihre Wünsche. Fester Bestandteil ist einmal wöchentlich die Brotzeit und das Backen. Ebenso findet monatlich ein Eltern-Lehrer-Cafe statt, bei dem die Kinder auch mithelfen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die sportliche Betätigung im Freien wie in den Turnhallen.
Bei zwei stadtweiten Hortfußballturnieren konnte sich der Hort an der Löweneckschule den 1. und 2. Platz von jeweils 14 Mannschaften sichern. 
Die Musik ist ein wesentlicher Bestandteil des Hortlebens, sei es in Form von Sambatrommeln, beim Bau von eigenen Sambatrommeln, Orffbegleitung von unterschiedlichsten Kinderliedern oder Tänze mit eigenen Choreografien. In den Ferien finden vielfältige Angebote wie Schwimmen, Bowling, Kino, Projekte, Inliner-Fahren, Ausflüge usw. statt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung des Hortes in Oberhausen mit vielen anderen Institutionen wie z.B. anderen Schulen und .KiTas. , dem Kinderzentrum, den Kirchen und sonstige über den Kinderarbeitskreis Oberhausen. Dies findet in Form von Aktionen wie z.B. dem jährlich stattfindenden Herbstfest, dem Hoffest im Eschenhof, bei dem der Hort bis zu 100 Oberhauser Kinder aus 3 Schulen zu einer großen Trommelgruppe zusammengeführt hat, statt. Der Hort ist Kindern und Jugendlichen aus der Löweneckschule sowie Freunden und Geschwistern der Hortkinder gegen über offen.
Peter Eisenberger







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