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IdE Intensivierung der Erziehung - Krisenbüro
An der Löweneck-Volksschule verfügen drei Lehrkräfte - Frau Höfler (1.-4. Kl.), Frau Hüttl-Felber (5./6. Kl.) und Herr Junker (7.-9. Kl.) über einige Stunden, in denen sie mit Problemschülern arbeiten, mit Kollegen, Eltern und Fachleuten Hilfsmaßnahmen entwickeln können. In kleinen Gruppen erhalten diese „Intensivierer“ Supervision und Fortbildung durch die Schulpsychologen Herrn Dr. Röbe und Herrn Meidinger. Ziele des Projekts sind die Entwicklung und die Lernprozesse des Problemschülers ganzheitlich- helfend zu begleiten, zu stützen und zu fördern sowie die Ressourcen der Schule unter Einbeziehung der pädagogischen Kompetenz des einzelnen Lehrers zu aktivieren. Die „Intensivierer“ versuchen bei schwierigen Schülern, deren Selbstbewusstsein zu stärken und soziale Kompetenz anzubahnen und auszubauen. Sie arbeiten mit den Schülern in kleinen Gruppen oder in Einzelsituationen. Die Arbeit ist vielfältig und an Kreativität, handlungsorientiertem Lernen und sozialem Erleben orientiert. Daneben soll durch die Vernetzung außerschulischer Hilfsangebote und deren „Management“ dem Schüler sinnvolle Hilfe angeboten werden.
Manchmal ...
... brauchen Schüler Hilfe, Ermutigung und Gespräche, um wieder lernen und sich in ihre Klasse eingliedern zu können.
... brauchen Lehrer Ansprechpartner, um sich über Schüler mit Verhaltensproblemen und Lernschwierigkeiten austauschen zu können. Seit Dezember 2003 gibt es an unserer Schule ein Krisenbüro: In einer pädagogischen Konferenz wurde das Konzept den Kollegen vorgestellt und als pädagogisch wirksames Mittel erkannt, Schülern in schwierigen erzieherischen Situationen zu helfen.
Viele Eltern und Schüler fragten sich in letzter Zeit: .Was ist das genau?.
Wenn die Konzentration nicht mehr für den Unterricht ausreicht, Störungen des Unterrichts pädagogisches Wirken verhindern oder die Hausaufgaben zum x-ten Mal nicht erledigt wurden, sind all dies gute Gründe für Schüler und Schülerinnen, sich im Krisenbüro Hilfe zu holen. Was passiert im Krisenbüro? Ein Lehrer arbeitet mit dem Schüler den Konflikt auf, indem gemeinsam ein Plan erstellt wird, damit Ähnliches nicht wieder passiert.
Martin Junker, Mechthild Hüttl-Felber

Engagiert für Schüler in kritischen Erziehungssituationen: Barbara Höfler, Martin Junker, Mechthild Hüttl-Felber (v. l. n. r.) - das Team für IdE und Krisenbüro an der Löweneck-Volksschule
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